Branche
LIPSTICK FAKTOR: Nur jede sechste Frau spart bei der Schönheit
Der VKE-Kosmetikverband hat gemeinsam mit dem Burda Community Network eine Online-Untersuchung zur aktuellen Konsumstimmung bei Kosmetikverwenderinnen durchgeführt. Befragt wurden über 1000 Frauen über 18 Jahren. Das Ergebnis ist sehr erfreulich für die Beautybranche: Nur 16 Prozent der Befragten wollen bei der Kosmetik sparen.
Laut dieser Studie haben die Auswirkungen der Wirtschaftskrise das allgemeine Konsumverhalten in Deutschland nur am Rande erfaßt, denn bisher ist nur etwa die Hälfte der Konsumenten unmittelbar von der Krise betroffen. Das Kaufverhalten von Frauen wird immer wieder als Wirtschftsindikator herangezogen – sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Frei nach dem Motto: Kann ich mir nichts Großes leisten, kaufe ich mir eben etwas Kleines. Entsprechend dieser Theorie gehen die Umsätze bei Lippenstiften in Krisenzeiten angeblich nach oben.
16 Prozent der befragten Frauen sparen laut Studienergebnis bei Kosmetik, während etwa Bekleidung, Schmuck oder Fernurlaube hier öfter genannt werden.
Nur ein Viertel der Umfrageteilnehmerinnen will 2009 auf der ganzen Linie weniger konsumieren. Wenn man sich überhaupt einschränkt, dann eher bei der dekorativen Kosmetik mit Ausnahme der Lippenstifte. Am wenigsten wollen die Frauen auf Gesichtspflege, Haarpflege und Deos verzichten. Die Kundinnen werden preissensibler, allerdings kommt die Marke immer noch vor dem Preis.
Schönheit ist ein persönlicher kleiner Luxus, der die Stimmung aufhellt und gerade in schwierigen Zeiten hoch geschätzt wird. Friseure können hier wie die Kosmetikbranche ihre Marktanteile halten, wenn sie den Kunden diesen persönlichen kleinen Luxus mit freundlichem Service und Erlebnisqualität schmackhaft machen.
von Thea Lehmann
Quelle: VKE Kosmetikverband

