CUT THE BULLSHIT. Kolumne von Daniel Golz
Webseite als Backup, Social Media als Salon 2.0!
Wer 2026 noch anders denkt, ist raus.
Okay, setzen wir uns kurz hin und reden Klartext. Vor ein paar Jahren habe ich noch gesagt: „Natürlich brauchst du eine Website, um deinen Salon online perfekt darzustellen.“ Das war damals auch richtig. Aber guess what: Die Welt hat sich verändert. Und du solltest das auch tun.
1. Google? War mal. Social Media ist der neue Standard.
Früher haben Leute gegoogelt, bis die Finger gekrampft haben. Heute?
- Viele Nutzer bekommen Antworten direkt in der Suche ohne Klick.
- Viele nutzen Instagram, TikTok & Co. als Ersteinstieg in die Suche nach Dienstleistungen, Inspiration und Preisen.
- ChatGPT & KI-Tools übernehmen die Info-Phase – und zeigen Ergebnisse ohne klassischen Link-Klick.
Kurz: Wenn du nicht dort bist, wo deine Zielgruppe ihre Zeit verbringt, dann existierst du online einfach nicht.
2. Zahlen lügen nicht – und Social Media eben auch nicht
Ich hör immer noch Salons sagen: „Ja, aber die Website ist unser digitales Aushängeschild.“
Klar. Theoretisch.
Praktisch scrollt keiner auf Seite 7 deiner Preisliste rum.
- 30–40 % der jungen User nutzen Social Media für Produkt- und Dienstleistungssuche.
- Klick-basierte Google-Traffic-Modelle brechen ein.
- AI-Summaries halten Leute auf der Plattform – und schicken keinen Traffic mehr auf klassische Websites.
Wenn du jetzt noch denkst, nur eine Website reicht, dann lebst du im Jahr 2010.
3. Braucht ein Salon heute noch eine Website?
Antwort ist klar: Ja, aber nicht als Showroom-Monument.
Wenn du keine Website hast, ist das nicht mehr hip – es ist einfach unprofessionell.
Aber:
Du brauchst keine fancy Monster-Seite mehr.
Du brauchst eine kompakte, funktionale Mini-Website:
- Öffnungszeiten
- Preise / Services
- Kontakt & Booking
- Social-Proof (Bewertungen, Fotos)
Das Ding soll konvertieren, nicht Staub sammeln.
4. Social Media ist kein Nebenjob. Es ist der Salon von morgen.
Und jetzt mal ehrlich: Wenn du Social Media immer noch als „Marketing-Spielerei“ siehst, dann hör auf, dich Friseur zu nennen und fang an, Briefträger zu werden – denn der Postbote war früher auch sexy.
Social Media:
- bringt Sichtbarkeit
- bringt Nachfrage
- baut Community
- gewinnt Stammkunden
- zeigt, wer du bist – nicht nur, was du schneidest
Und ja: Die Leute wollen sehen, wie du denkst, wie du arbeitest, wie du live performst. Nicht nur ein Bild aus'm Studio von 2018.
5. Friseur sein ist kein Job, der von Robotern gemacht wird
Lass uns das ganz klar sagen: