Volle Terminkalender, ein Team auf Hochtouren – und trotzdem bleibt am Monatsende oft zu wenig übrig: Viele Salons kennen dieses Spannungsfeld. Preisgespräche fühlen sich unangenehm an, Preiserhöhungen werden hinausgezögert. Häufig liegt das nicht am Können, sondern an Preisen, die „historisch gewachsen“ sind – mehr Bauchgefühl als belastbare Kalkulation. Steigende Löhne, höhere Materialkosten und Inflation machen den wirtschaftlichen Druck zusätzlich spürbar.
Bilanzen mitbringen und gemeinsam Preiskalkulation erarbeiten
Genau hier setzen die monatlichen Beratungstage der Tiroler Innung der Friseure (Wirtschaftskammer Tirol) an: Ab März können Friseurunternehmerinnen und – Unternehmer ihre Bilanz und Betriebszahlen mitbringen und gemeinsam mit Mike Zangerl eine individuelle, praxisnahe Preiskalkulation erarbeiten. Ziel ist, vom „Gefühlspreis“ zur sicheren Zahlenbasis zu kommen – damit wirtschaftlicher Erfolg planbar wird.